Täter in Beerdigungsinstitut doppelt überführt

Ludwigshafen - Diebstähle in Beerdigungsinstitut

Bei einem Beerdigungsinstitut handelt es sich um eine Unternehmensform, in der unter den Mitarbeitern ein großes Vertrauen herrschen muss. Die Geschäftsleitung muss sich zu 100 % auf die Seriosität und Zuverlässigkeit der Mitarbeiter verlassen können. Dies erwartet auch der Kunde in diesem sehr sensiblen Geschäftsbereich.

Wenn bei einem derartigen Unternehmen mit jahrzehntelanger Tradition plötzlich Gelddiebstähle aus der Bargeldkasse festgestellt werden, schrillen die Alarmglocken besonders laut.

In einem solchen Fall wurde die Detektei acinus GmbH vor kurzem alarmiert. Da immer nur Beträge zwischen 50 € und 100 € fehlten kann, wie die kriminalistische Erfahrung zeigt, davon ausgegangen werden, dass der Täter im Mitarbeiterkreis zu suchen ist.

Diebstähle durch Personal unterscheiden sich generell von solchen durch Betriebsfremde dadurch, dass der Täter, wenn er denn aus dem Hause kommt, bei einem Griff in die Kasse immer nur kleinere Teilbeträge entwendet, während der Profi oder der Gelegenheitsdieb kein Geld in der Kasse zurücklässt. Der stehlende Mitarbeiter denkt in solchen Fällen stets, dass das Fehlen von einem oder zwei Geldscheinen nicht bemerkt wird.

Diesem Tätertyp ist nur durch eine knallharte Beweisführung mittels Videodokumentation und / oder „Diebesfalle“ beizukommen. Wenn man ihm keine absoluten Beweise vorlegt, wird er die Taten immer abstreiten.

Im vorliegenden Fall war es sehr schwer, eine verdeckte Videoüberwachung zu installieren da davon ausgegangen werden musste, dass der Täter das direkte Umfeld der Bargeldkasse kennt und im Hinblick auf Veränderungen genau inspiziert. Dennoch ist es gelungen, eine Minikamera so zu platzieren, dass der Täter auf frischer Tat gefilmt werden konnte. Da die Geldscheine in der Kasse zusätzlich mit einem Spezialmittel präpariert waren, das Verfärbungen an den Fingern des Täters
hinterlässt, wurde er sozusagen „doppelt überführt“.

Die Überraschung bei der Geschäftsleitung war groß - denn es handelte sich um die Person, der man die Diebstähle am wenigsten zugetraut hatte.

Bei der Anhörung durch zwei Detektive der Detektei acinus GmbH gab der Mann acht zurückliegende Diebstähle mit einem Schaden von insgesamt ca. 1.000 € zu. Als Grund nannte er eine Spielsucht, die allerdings niemand in seinem Umfeld bekannt war. Er hatte angefangen an Automaten zu spielen und war davon nicht mehr losgekommen.

Dem Mann wurde durch die Geschäftsleitung eine Chance gegeben, nachdem er sich verpflichtet hatte, seine Spielsucht mittels einer Suchttherapie speziell für Glücksspielsüchtige zu bekämpfen.

Wir lösen auch ihr Problem über die reine Ermittlungstätigkeit hinaus. Sprechen Sie uns vertrauensvoll an:

Ihr Ansprechpartner

Nikolaus Dieter Klären

Dipl. Verwaltungswirt (FH)
Kriminalhauptkommissar i.R.

Geschäftsführer der
Detektei acinus - die freundlichen Kriminalisten GmbH

 
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